ProChrist 2018 – ‚unglaublich‘

Vom Sonntag, 11. – Samstag, 17. März findet „ProChrist 2018“ unter dem Motto „Unglaublich“ statt. Es wird aus Leipzig europaweit ausgestrahlt.

Hier alle weitere Info zu „ProChrist 2018“: http://www.prochrist.org/prochrist-live/ich-bin-dabei .

Advertisements
Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

‚Allianz‘ und ‚Micha‘-Kühe geben Menschen in Afrika Lebensgrundlage

 

 

Evangelische Allianz und „Micha“ unterstützen ja seit Jahren die Organisation „Send a cow“, die Menschen in Afrika eine Kuh zur Verfügung stellt, damit sie eine eigene Lebensgrundlage aufbauen können. Auch in Rahmen der letztjährigen „Micha“-Woche sind wieder Gelder für Kühe und Kleintiere (Geflügel) zusammengekommen.


Dieses Bild zeigt eine glückliche Familie (samt Kuh) in Uganda, und die Aussage von Isaac Kizito zeigt seine Freude über seine und seiner Familie jetzige Lebenssituation, die wir teilen können:
“If there is a turning point in our life, as a family, that was when we received a cow from Send a Cow. On that day, I became a man. You see, you are an incomplete man if you cannot send your children to school. You are an incomplete man if you know your children do not have enough beddings. I knew the moment that cow came into our household, life was going to change forever and it did.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Aufzeichnung Fernseh-Gottesdienst zur Allianz-Gebetswoche am 14. Januar 2018

Im Rahmen der Internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz wurde am Sonntag, 14. Januar 2018, 14.00 Uhr, in den Räumen des CVJM-Westbunds, Bundeshöhe 7, 42285 Wuppertal, vom ERF (Evangeliumsrundfunk) der zentrale Abschluss-Fernseh-Gottesdienst aufgezeichnet.

Unter diesem Link kann der Gottesdienst gesehen werden: https://www.erf.de/erf-mediathek/sendungen-a-z/erf-gottesdienst/erf-gottesdienst/4929-513

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Welcome to Christmas

willkommen
Unter diesem Motto laden Christen als Familie, Gemeinde oder Gemeinschaft Flüchtlinge und Asybewerber ein, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Dazu bieten sich die vier G-Aktivitäten an:

WZW-1-kaffee Gemeinschaft erleben:
Sich treffen z.B. zum Kaffeetrinken oder zum Abendessen.

WZW-2-Gespr Gespräch und Austausch:
Sich besser kennen lernen in gastfreundlicher Atmosphäre.

WZW-GeistlImp Geistlicher Impuls:
Sich gemeinsam einen geistlichen Impuls auf DVD anschauen.

WZW-Godi3 Gottesdienst feiern:
Zusammen den Weihnachtsgottesdienst besuchen.

Als praktische Hilfe für diese 4G bieten wir gastgebenden Christen und Gemeinden eine Medienbox in den vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch) an.
Stiftung Marburger Medien, Am Schwanhof 17, 35037 Marburg,
Tel.: 06421/18090,        www.willkommen-zu-weihnachten.de

Eine Aktion auf Initiative des Vorstandes der DEA.

Bitte bedenken Sie was passiert, wenn die Integration nicht gelingt:
Bis zu 1,5 Millionen Asyl-Einwanderer pro Jahr? Monat für Monat kommt die Einwohnerschaft einer Großstadt als Asylbewerber nach Deutschland. Nur ein Prozent sind echte politisch Verfolgte. Zwei Drittel der Asylbewerber sind Muslime. Vier Fünftel der Asyleinwanderer sind alleinstehende junge Männer. Über den Familiennachzug können aus 1,5 Millionen in wenigen Monaten 7,5 Millionen werden. Folge: Die Flüchtlinge werden sich nicht integrieren, sondern Parallelgesellschaften in Deutschland gründen. (Quelle: www.jf.de/asyl)

Veröffentlicht unter Aktuelles | Kommentar hinterlassen

Stellungnahme zum Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland “Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen”

Das Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit dem Titel “Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen” spricht drei wichtige Begriffe an: eben “Dialog”, “Zeugnis” und “Weggemeinschaft”.

In Deutschland (ebenso wie in den meisten anderen europäischen und auch manchen aussereuropäischen Ländern) besteht heute eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. Dies ist begrüssenswert und eine Bereicherung.
Es ist selbstverständlich, dass eine “Weggemeinschaft” der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen und ihrer Menschen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig ist, damit die Gesamt-Gesellschaft funktioniert und gemeinsames Leben möglich ist. So etwa beim Einsatz für würdige Lebensbedingungen, für Gerechtigkeit und Solidarität, oder gegen Extremismus. Hier sind Aufgaben, die in der jeweils dort vertretenen Sache ohne Beachtung der Weltanschauung und Religion geschehen müssen. Ebenso ist der Respekt jedem Menschen gegenüber, auch dies ohne Beachtung von Weltanschauung und Religion, Wille und Auftrag Gottes – wie es in dem Positionspapier ja auch deutlich wird.

Dies kann aber nun keinesfalls eine “Weggenossenschaft der missio dei” bedeuten, die die “Bedeutung Jesu als Erlöser” und “Mohammed als ‘Siegel der Propheten’” verbindet und auf eine Ebene stellt. Zumindest der Eindruck einer solchen Option im Positionspapier ist aber schwer zu vermeiden.
Auch dort, wo Christinnen und Christen mit Menschen anderer Weltanschauung oder Religion, explizit auch mit Muslimen, in gesellschaftlichen Fragen zusammenarbeiten (und dies auch sollen), ist es christliche Aufgabe, unzweideutig auf die einzigartige Bedeutung Jesu als Erlöser in dieser Welt und der Ewigkeit hinzuweisen, und zu dieser Glaubensaussage zu stehen.
Dass dies in Wertschätzung anderer Personen und ‘auf Augenhöhe’ geschehen muss, sollte selbstverständlich sein.

Zum “Dialog” gehört auch das Recht, ja sogar die Pflicht, klar für seine eigene Meinung einzustehen. Nicht zuletzt, oder sogar ganz besonders, in existentiellen Fragen. Und die existentiellste Frage ist nun einmal die der Beziehung zu Gott.

Für Christinnen und Christen ist die Erfahrung und Erkenntnis, dass sich Gott in Jesus, dem Christus, in einzigartiger Form geoffenbart hat, Grundlage ihres Lebens. Die Erkenntnis, dass Gott allen Menschen in Jesus Christus Erlösung und Überwindung der menschlichen ‘Fragmentarität’ schenken will (man kann hier auch ‘Sünde’ sagen – die Fragemtarität bzw. Sündhaftigkeit ist ja auch heute noch das Grundleiden der Menschen, auch wenn Viele dies so nicht sehen oder formulieren würden).

Und die Erkenntnis, dass diese Offenbarung für alle Menschen gilt, egal welchen kulturellen (oder religiösen) Hintergrunds. Christlicher Glaube ist eben nicht eine religiöse Form; er ist auch nicht Humanismus; er ist die ‘personenhafte Beziehung’ zu Gott, deren Weg nach biblischer Aussage nur mit und durch Jesus Christus geschieht (Johannes 14,6).

Dies muss immer “Zeugnis” von Christinnen und Christen sein, klar und unzweideutig. In jedem Dialog mit Menschen, die diese Erkenntnis (noch) nicht haben. Natürlich in Wort UND Tat, Beides gehört untrennbar zusammen.
Menschen, die die durch christliches Tun konkretisierte Liebe Gottes erfahren, sollen aber auch wissen, dass diese Liebe ein Abbild und Ausfluss der Liebe ist, die Gott in Jesus Christus und seinem stellvertretenden Tod am Kreuz schenkt.

“Mission” ist nun in der Tat ein Wort, das heute – auf Grund unbestreitbarer schlimmer Entwicklungen in der Geschichte des Christentums – missverständlich sein kann. Auch der Begriff “Missionsbefehl” kann heute so wohl nicht mehr gebraucht werden. Ich bevorzuge für das, was Jesus seinen Nachfolgern laut Matthäus 28, 18-20, aufträgt, den Ausdruck “Missionsauftrag”. Im Sinne der Formulierung Sören Kierkegaards, der Mission als “Aufmerksam machen auf den Glauben” definiert.

Wenn Jesus Christus seine Nachfolger im Missionsauftrag aufruft, die Menschen aller Völker zu seinen Jüngern zu machen (und zu taufen), dann ist dies eben etwas Anderes, als sie als “Schüler” zu sehen und anzunehmen, wie das Positionspapier es sagt. Die Botschaft Jesu ist keine Philosophie, sondern, wie schon gesagt, Weg zu einer ‘personenhaften Beziehung’ mit Gott.
Daher muss es Wunsch und Ziel von Christinnen und Christen sein, dass Andere, auch Muslime, Jesus Christus als ihren Heiland und Erlöser erkennen und annehmen. Und dies nennt man jedenfalls in traditioneller Begrifflichkeit “Bekehrung”.

Ob man dieses unabdingbare “Aufmerksam Machen auf den Glauben” als “strategische Mission” bezeichnet, ist sicherlich eine Frage der Definition. Ich würde es so sicherlich nicht formulieren. Wer den Missionsauftrag ernst nimmt, sieht die Menschen, denen gegenüber er oder sie diesen Auftrag erfüllt, eben nicht als “Objekte” von Mission, sondern als von Gott geliebte Menschen, denen er diese Liebe weitergibt und nahebringt.
Das gilt auch für die Flüchtlinge, die in diesen Zeiten in grosser Zahl nach Deutschland und Westeuropa kommen. Christinnen und Christen haben die Aufgabe, ihnen durch Taten der Nächstenliebe zu helfen. Gott sei Dank geschieht das in starken Maße. Zu dieser Liebe den Flüchtlingen gegenüber gehört aber auch, sie auf Jesus Christus, den Heiland der Welt, aufmerksam zu machen.

Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Allianzwerkstatt „Gebet“

2015-4-18-NRS

.                           Regionale Allianz-Werkstatt 2015
(18. April, Freie Christliche Gesamtschule Düsseldorf, Fürstenberger Str.10)

Ablauf:
09.00 Uhr: Ankommen / Stehcafé
09.30 Uhr: Begrüssung / Wort in den Tag
10.00 Uhr: Gebet – Vortrag, Gebetspraxis, Gespräch, Beten
.                    (X,X.)
12.30 Uhr: Mittagspause mit Essen und Sich-Kennenlernen
14.00 Uhr: Gebet – Vortrag, Gebetspraxis, Gespräch, Beten
.                    (Alexander Schlüter, Regionalkoordinator NRW von Wächerruf)
15.40 Uhr: Kaffeepause
16.00 Uhr: Rückblick auf den Tag, Gebetsgemeinschaft
16.45 Uhr: Abschluss  / Segen

Vortrag 1:
Lehre über BETEN   (X.X.)

A) Wann hat Jesus gebetet?
als er mit seinen Jüngern zusammen war: Lk. 9,18
nachdem er viele Wunder getan hat: Mk. 1,35; Lk. 5,16
bevor er ein Wunder getan hat (Brotvermehrung): Mt. 14,23; Mk. 8,6-7
die ganze Nacht: Lk. 6,12 (vor der Berufung der Jünger)
vor großer Herausforderung (Kreuzigung): Mt. 26,36-42; Mk. 14,36; Lk. 22,40-44
in der Öffentlichkeit: Mt. 11,25-26; Joh. 17, 1-25

B) Wie hat Jesus gebetet?
Allein, an einem abgelegenen Ort
aus der innigen Beziehung zu seinem Vater heraus
mit seinen Jüngern (z.B. beim Abendmahl)
öffentlich, um Gott die Ehre zu geben

C) Warum sollen wir beten?
Weil wir Jesus nachfolgen:
er hat es getan – wir sind seine Nachahmer; er hatte es nötig – um wieviel mehr wir;
unsere Möglichkeit, mit Gott in Beziehung zu treten (beten=Dialog: reden u. hören!)

D) Wann sollen wir beten?
An jedem Ort, zu jeder Zeit: „ohne Unterlass“ (1.Thess. 5,17; Röm. 12,12; Eph. 6,18)

E)   Wie sollen wir beten?
– a) Anweisung Jesu: Mt. 6,5-17 -› entscheidend ist die Beziehung (zum Vater)
– b) Formen sind absolut unwichtig: Hände falten, knien, Hände heben…
.       auf die Herzenshaltung kommt es an (nichts Äußeres soll uns mehr ablenken)!
.       Echtheit schafft Raum für Gottes Gnade!
– c) Konkret:
.       allein, an einsamen Ort, feste Zeit  (Regelmäßigkeit u. Qualität wichtiger als Länge)
.       gesunde Beziehungen zu allen drei Personen des dreieinigen Gottes (Offb. 19,10)
.       mit anderen Jüngern zusammen: in Partnerschaft, in der Gemeinde, in der Stadt.
.       Warum? Gemeinsames Gebet verbindet; verstärkt; bewirkt Sachen, die nur
.       gemeinschaftlich gehen, öffentlich, um Gott die Ehre zu geben (z.B. am 3. Okt.)
– d) Welche Elemente sollen unsere Gebete beinhalten:
.       Anbetung = Gott die Ehre geben + Bekenntnis
.       Dank = konkretes Erleben von Gottes Güte (kann auch Opfer sein)
.       Buße/Vergebung = Reinigung + Loslassen
.       Fürbitte = Priesterdienst
.       Bitte = meine persönlichen Anliegen

F) Wo finde ich Hilfe?
.      ganze Bibel ist voll mit Gebeten:    biblische Gebete haben besonders viel Kraft,
.                                                                     weil sie „von Gott zu Gott“ gehen.
.      Das Gebetbuch der Bibel sind die Psalmen (siehe unten: „Beten mit Psalmen“):
.      Psalmen müssen nicht immer 100% auf einen selbst zutreffen (zB: Kreuzgebet Ps.22)
.      Stille vor Gott ist gut. Aber Aussprechen eines Gebetes hat besondere Kraft:
.                 ist schöpferisch; bringt ins Sichtbare; andere können Amen dazu sagen.
.      Plappere nicht wie die Heiden sondern achte darauf, was du aussprichst
.                           (hat nichts mit Schönheit von Formulierungen zu tun!);
.              bitte keine Predigten,  keine langen Erklärungen im Gebet
.             „Ich möchte dich einfach bitten“      – das ist Gebet mit Füllwörtern
.             „Jesus, sei du bei ihm“                        – das ist Gebet des Unglaubens
.             „Jesus, du kannst dies u. jenes tun“ – höchstens zur eigenen Glaubensstärkung
.             „Du kannst die Situation vielleicht ein bisschen besser machen“  – Gott kann alles!
.             „Wenn es dein Wille ist…“                  – Gott will dass wir um alles bitten.

Beten mit Psalmen: 

Dank                           9 (5-7), 30 (2-4), 92 (2-5), 98 (1), 103, 116, 120, 124
Lobpreis                    33, 34, 36, 47, 65, 66,175, 93, 95, 96, 97, 99, 100, 111,
.                                   112, 113, 115, 117, 118, 134, 135, 136, 145, 146, 147, 148, 150
Buße                            6, 25(11), 38, 39(9), 51, 130
Heiligung                   32, 125(3)
Bitte, Fürbitte:
.     –   morgens          3(6), 5(4), 57, 60, 88(14), 108
.     –   abends             4(9), 17(15), 59(7), 132(3-4), 143(8)
.     –   immer              7, 1o, 13, 14, 16, 26, 28, 31, 41, 44, 53, 54, 55(18), 56,
.                                    61, 63, 64, 69, 7o, 71, 74, 77, 79, 80, 83, 84, 86, 94,
.                                    102, 123, 140, 141, 142, 14
Für Bewahrung         91, 121
Weisheit:
.    –  Auferbauung    11, 15, 18, 23, 27,  37, 40(10-11), 42, 43, 46, 49, 50, 62, 73(25ff), 78,
.                                    81(5-11), 85, 89, 104, 105, 106, 107, 114(8 126, 127, 129, 131, 133, 139
.    –   Gottes Wort     12(7),19, 29, 119
Geistlicher Kampf     24, 35, 52, 58, 68, 76, 82, 1o1, 1o9, 137(8-9),149(6-9)
Segen                           2o, 67, 121, 128 Für unserer Arbeit    1, 90(17), 138(8)
Jesus-Psalmen          2, 8, 21, 22, 45, 72, 110
Gemeinschaft            48, 87, 12

Vortrag von Alexander Schlüter
Lehre über Gebet und Fürbitte   ( Quelle: A.Schlüter, Wächerruf Bonn )

A) Wie wir in unserem persönlichen Gebetsleben wachsen können 

      a) Wissen um die Sehnsucht Gottes   nach Gemeinschaft mit uns
.                                                                              (Hosea 11:4 / Hohelied 1:4 / Jeremia 31:3)

  • Gebet ist in erster Linie Beziehung mit dem lebendigen Gott. Wir neigen dazu,
    Gebet zu „verzwecken“ und nach Ergebnissen und Leistungen zu bewerten.
  • Wir sind vor Gott angenehm und er sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns.
    Das Wissen hierum, verändert für immer unser (Gebets)leben.
  • Gott liebt uns mit starker Liebe. Durch die ganze Bibel hindurch sehen wir,
    dass Gott ein Gott ist, der sich leidenschaftlich nach uns sehnt.
    Wir haben es außerdem mit einem „romantischen“ Gott zu tun.
  • Unsere Unzulänglichkeit in punkto Gebet kann die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit jedem Einzelnen von uns nicht vermindern. Jeder einzelne von uns hat einen Platz im Herzen Gottes, den nur er allein ausfüllen kann. Wir müssen wissen, dass wir angenehm für Gott sind. Er liebt es, mit uns Gemeinschaft haben.

      b) Fasziniert von Gott  –  Wer ist Gott eigentlich? (Psalm 63)

  • Das ganze Universum (jedes Atom, jede Klangwelle) dreht sich um Gott.
    Er ist der Mittelpunkt von allem. Gebet bedeutet, Gott Aufmerksamkeit schenken.
  • Gott wird von uns Menschen oft nicht mehr so wahrgenommen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Gott der Mittelpunkt der Schöpfung ist.
  • Gebet bedeutet, unter Gottes Blick zu stehen im Bewusstsein seiner Gegenwart.
  • Wir haben aber ein dualistisches (griechisches) Weltbild angenommen, indem wir unser Leben und Alltag in „geistlich“ und „profan/weltlich“ einteilen.
    Dies hat zur Folge, dass wir Gott unbewusst nicht in den als „weltlich“ empfundenen Alltag integrieren.

      Konkrete Schritte:

  • Gebet findet in Raum und Zeit statt: Wir müssen einen Ort und einen konkreten Zeitpunkt festlegen. Anders gesagt, wir verabreden uns mit Gott! Wo können wir Gott am besten begegnen?
  • Hören: „Mit Gott auf der Couch sitzen“: Gebet kann auch Stille bedeuten. Wir setzen uns hin bleiben still in Gottes Gegenwart sitzen. Gemeinschaft mit Gott bedarf nicht immer Worte.
  • Gott betrachten: Alle Schönheit kommt von Gott. Er ist schön und wir können Ihn
    mit den Augen unseres Herzens betrachten. David war ein „Betrachter“ Gottes.

B) Gebetsbewegungen / Abriss Kirchengeschichte  (Jesaja 58:12)

  • Wir greifen auf ein reiches Erbe von Gebetsbewegungen in Deutschland zurück.
    Auch wenn es so aussieht, als wenn wir meilenweit davon entfernt sind,
    aber trotzdem geschieht etwas „Neues“ in unserer Zeit.
  • Die Bibel fordert uns auf, „alte Quellen“ freizuschaufeln.
  • Wir stehen als Kirche in einem Kontext von Gebetsbewegungen
    (bspw. Klosterbewegungen) durch viele Jahrhunderte hindurch.
    Dieser Kontext ist aber viel größer als uns bewusst ist.
  • Seit dem Jahr 2000 „entspringen“ weltweit in allen Konfessionen neue Gebetsbewegungen „hervor“.

      Folgerungen  für die nächsten Jahre

  • Wir erlernen wieder einen Lebensstil des Gebets – einen Alltag, der sich um das Gebet ansiedelt. Tägliche Gebetszeiten bilden die Grundlage unseres Handeln und Tuns.

C) Fürbitte – wie wir als Einzelne und Gruppen darin wachsen können?
.                          (Hesekiel 22:30 / 1. Timotheus 2:1-4)

  • Die Auswirkungen von Fürbitte werden oft unterschätzt. Die Wirkung von dem, was möglich ist, wenn wir beten, wird als viel zu gering eingestuft. Fürbitte ist es, die Städte und Nationen verändert.
  • Gottes Willigkeit, Gebete zu erhören, übersteigt unsere Bereitschaft  zu beten. Gott benutzt Beter, um Sein Reich in die Gesellschaft zu bringen.
  • Fürbitte steht oft in Konkurrenz mit dem Handeln in der Kirche. Beides ist wichtig!
  • Fürbitte ist Liebe! Unser Herz muss 2. von Gott berührt sein, wenn wir für andere beten. Es findet eine Identifikation mit der Situation/Person statt. Wir dürfen im Gebet nicht „auf Distanz“ gehen, sondern uns von Gottes Herz und Blick für die Situation/Person berühren lassen.

      Konkrete Tipps

  • Auch unsere kurze Gebetszeit dürfen wir nicht unterschätzen.
  • Fürbitte sollte strukturiert sein. Sie ist nicht vage und unbestimmt.
  • Einheit bedeutet nicht Konformität. Verschiedene Standpunkte können vertreten werden. Wobei es nicht darum geht, den eigenen Willen zu beten, sondern Gottes Plan für die Situation („Dein Reich komme!).
  • Tipps für Gruppen:
    • Jeder betet nur kurz!
    • Jedes Anliegen für 10 Minuten in den Fokus nehmen!
    • Fürbitte mit Musik.
    • Nicht nur derjenige, der laut betet, betet.
    • Eine Liebe zum gesamten Leib Christi ist vorteilhaft.
Veröffentlicht unter Aktuelles

Regionale Allianzwerkstatt 2014

Christen sollen sich für Zwangsprostituierte einzusetzen. Dazu rief die diesjährige “Allianz-Werkstatt” der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems auf, die am 17. Mai 2014 in Düsseldorf zum Thema „Moderne Sklaverei“ stattfand. In der regionalen Gruppe sind 76 Ortsallianzen zusammengeschlossen. Ihr Vorsitzender, Präses Michael Voss (Wuppertal) sagte, dass Mitarbeiterinnen örtlicher Allianzen den oft verängstigten Frauen in Bonn, Köln, Wuppertal und Oberhausen helfen. In Wuppertal sei es beispielsweise gelungen, eine Frau aus der Zwangsprostitution zu befreien. Sie lebe nun unter einem anderen Namen im Ausland. Er hoffe, dass von dem Tag ein Impuls für weitere Städte ausgehe: „Wir haben als Christen die Verpflichtung, uns neben der Verkündigung auch für Gerechtigkeit einzusetzen.“ Darüber hinaus gebe es die Möglichkeit, Christen bei ihrer Arbeit gegen Sklaverei, Ausbeutung in Menschenhandel zu unterstützen. So habe Peter Heyderhoff (Bonn), der in Indien mit „Ashraya Ministries“ ein Hilfswerk mit Klinik und Kinderheim aufgebaut hat, von einigen Ortsallianzen in Düsseldorf finanzielle Hilfe zugesagt bekommen. Der Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsbewegung “International Justice Mission Deutschland”, Dietmar Roller (Berlin), berichtete, dass rund 30 Millionen Menschen in aller Welt von Sklaverei und Menschenhandel betroffen seien.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , , , ,