Was ist Evangelische Allianz

<Deutsche Evang.Allianz>      <YouTube-Video: EA>        <Gebetsbewegung>               

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Welcome to Christmas

willkommen
Unter diesem Motto laden Christen als Familie, Gemeinde oder Gemeinschaft Flüchtlinge und Asybewerber ein, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Dazu bieten sich die vier G-Aktivitäten an:

WZW-1-kaffee Gemeinschaft erleben:
Sich treffen z.B. zum Kaffeetrinken oder zum Abendessen.

WZW-2-Gespr Gespräch und Austausch:
Sich besser kennen lernen in gastfreundlicher Atmosphäre.

WZW-GeistlImp Geistlicher Impuls:
Sich gemeinsam einen geistlichen Impuls auf DVD anschauen.

WZW-Godi3 Gottesdienst feiern:
Zusammen den Weihnachtsgottesdienst besuchen.

Als praktische Hilfe für diese 4G bieten wir gastgebenden Christen und Gemeinden eine Medienbox in den vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch) an.
Stiftung Marburger Medien, Am Schwanhof 17, 35037 Marburg,
Tel.: 06421/18090,        www.willkommen-zu-weihnachten.de

Eine Aktion auf Initiative des Vorstandes der DEA.

Bitte bedenken Sie was passiert, wenn die Integration nicht gelingt:
Bis zu 1,5 Millionen Asyl-Einwanderer pro Jahr? Monat für Monat kommt die Einwohnerschaft einer Großstadt als Asylbewerber nach Deutschland. Nur ein Prozent sind echte politisch Verfolgte. Zwei Drittel der Asylbewerber sind Muslime. Vier Fünftel der Asyleinwanderer sind alleinstehende junge Männer. Über den Familiennachzug können aus 1,5 Millionen in wenigen Monaten 7,5 Millionen werden. Folge: Die Flüchtlinge werden sich nicht integrieren, sondern Parallelgesellschaften in Deutschland gründen. (Quelle: www.jf.de/asyl)

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Stellungnahme zum Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland “Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen”

Das Positionspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit dem Titel “Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen” spricht drei wichtige Begriffe an: eben “Dialog”, “Zeugnis” und “Weggemeinschaft”.

In Deutschland (ebenso wie in den meisten anderen europäischen und auch manchen aussereuropäischen Ländern) besteht heute eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. Dies ist begrüssenswert und eine Bereicherung.
Es ist selbstverständlich, dass eine “Weggemeinschaft” der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen und ihrer Menschen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig ist, damit die Gesamt-Gesellschaft funktioniert und gemeinsames Leben möglich ist. So etwa beim Einsatz für würdige Lebensbedingungen, für Gerechtigkeit und Solidarität, oder gegen Extremismus. Hier sind Aufgaben, die in der jeweils dort vertretenen Sache ohne Beachtung der Weltanschauung und Religion geschehen müssen. Ebenso ist der Respekt jedem Menschen gegenüber, auch dies ohne Beachtung von Weltanschauung und Religion, Wille und Auftrag Gottes – wie es in dem Positionspapier ja auch deutlich wird.

Dies kann aber nun keinesfalls eine “Weggenossenschaft der missio dei” bedeuten, die die “Bedeutung Jesu als Erlöser” und “Mohammed als ‘Siegel der Propheten’” verbindet und auf eine Ebene stellt. Zumindest der Eindruck einer solchen Option im Positionspapier ist aber schwer zu vermeiden.
Auch dort, wo Christinnen und Christen mit Menschen anderer Weltanschauung oder Religion, explizit auch mit Muslimen, in gesellschaftlichen Fragen zusammenarbeiten (und dies auch sollen), ist es christliche Aufgabe, unzweideutig auf die einzigartige Bedeutung Jesu als Erlöser in dieser Welt und der Ewigkeit hinzuweisen, und zu dieser Glaubensaussage zu stehen.
Dass dies in Wertschätzung anderer Personen und ‘auf Augenhöhe’ geschehen muss, sollte selbstverständlich sein.

Zum “Dialog” gehört auch das Recht, ja sogar die Pflicht, klar für seine eigene Meinung einzustehen. Nicht zuletzt, oder sogar ganz besonders, in existentiellen Fragen. Und die existentiellste Frage ist nun einmal die der Beziehung zu Gott.

Für Christinnen und Christen ist die Erfahrung und Erkenntnis, dass sich Gott in Jesus, dem Christus, in einzigartiger Form geoffenbart hat, Grundlage ihres Lebens. Die Erkenntnis, dass Gott allen Menschen in Jesus Christus Erlösung und Überwindung der menschlichen ‘Fragmentarität’ schenken will (man kann hier auch ‘Sünde’ sagen – die Fragemtarität bzw. Sündhaftigkeit ist ja auch heute noch das Grundleiden der Menschen, auch wenn Viele dies so nicht sehen oder formulieren würden).

Und die Erkenntnis, dass diese Offenbarung für alle Menschen gilt, egal welchen kulturellen (oder religiösen) Hintergrunds. Christlicher Glaube ist eben nicht eine religiöse Form; er ist auch nicht Humanismus; er ist die ‘personenhafte Beziehung’ zu Gott, deren Weg nach biblischer Aussage nur mit und durch Jesus Christus geschieht (Johannes 14,6).

Dies muss immer “Zeugnis” von Christinnen und Christen sein, klar und unzweideutig. In jedem Dialog mit Menschen, die diese Erkenntnis (noch) nicht haben. Natürlich in Wort UND Tat, Beides gehört untrennbar zusammen.
Menschen, die die durch christliches Tun konkretisierte Liebe Gottes erfahren, sollen aber auch wissen, dass diese Liebe ein Abbild und Ausfluss der Liebe ist, die Gott in Jesus Christus und seinem stellvertretenden Tod am Kreuz schenkt.

“Mission” ist nun in der Tat ein Wort, das heute – auf Grund unbestreitbarer schlimmer Entwicklungen in der Geschichte des Christentums – missverständlich sein kann. Auch der Begriff “Missionsbefehl” kann heute so wohl nicht mehr gebraucht werden. Ich bevorzuge für das, was Jesus seinen Nachfolgern laut Matthäus 28, 18-20, aufträgt, den Ausdruck “Missionsauftrag”. Im Sinne der Formulierung Sören Kierkegaards, der Mission als “Aufmerksam machen auf den Glauben” definiert.

Wenn Jesus Christus seine Nachfolger im Missionsauftrag aufruft, die Menschen aller Völker zu seinen Jüngern zu machen (und zu taufen), dann ist dies eben etwas Anderes, als sie als “Schüler” zu sehen und anzunehmen, wie das Positionspapier es sagt. Die Botschaft Jesu ist keine Philosophie, sondern, wie schon gesagt, Weg zu einer ‘personenhaften Beziehung’ mit Gott.
Daher muss es Wunsch und Ziel von Christinnen und Christen sein, dass Andere, auch Muslime, Jesus Christus als ihren Heiland und Erlöser erkennen und annehmen. Und dies nennt man jedenfalls in traditioneller Begrifflichkeit “Bekehrung”.

Ob man dieses unabdingbare “Aufmerksam Machen auf den Glauben” als “strategische Mission” bezeichnet, ist sicherlich eine Frage der Definition. Ich würde es so sicherlich nicht formulieren. Wer den Missionsauftrag ernst nimmt, sieht die Menschen, denen gegenüber er oder sie diesen Auftrag erfüllt, eben nicht als “Objekte” von Mission, sondern als von Gott geliebte Menschen, denen er diese Liebe weitergibt und nahebringt.
Das gilt auch für die Flüchtlinge, die in diesen Zeiten in grosser Zahl nach Deutschland und Westeuropa kommen. Christinnen und Christen haben die Aufgabe, ihnen durch Taten der Nächstenliebe zu helfen. Gott sei Dank geschieht das in starken Maße. Zu dieser Liebe den Flüchtlingen gegenüber gehört aber auch, sie auf Jesus Christus, den Heiland der Welt, aufmerksam zu machen.

Michael Voss, Präses Evangelische Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems

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Allianzwerkstatt „Gebet“

2015-4-18-NRS

.                           Regionale Allianz-Werkstatt 2015
(18. April, Freie Christliche Gesamtschule Düsseldorf, Fürstenberger Str.10)

Ablauf:
09.00 Uhr: Ankommen / Stehcafé
09.30 Uhr: Begrüssung / Wort in den Tag
10.00 Uhr: Gebet – Vortrag, Gebetspraxis, Gespräch, Beten
.                    (X,X.)
12.30 Uhr: Mittagspause mit Essen und Sich-Kennenlernen
14.00 Uhr: Gebet – Vortrag, Gebetspraxis, Gespräch, Beten
.                    (Alexander Schlüter, Regionalkoordinator NRW von Wächerruf)
15.40 Uhr: Kaffeepause
16.00 Uhr: Rückblick auf den Tag, Gebetsgemeinschaft
16.45 Uhr: Abschluss  / Segen

Vortrag 1:
Lehre über BETEN   (X.X.)

A) Wann hat Jesus gebetet?
als er mit seinen Jüngern zusammen war: Lk. 9,18
nachdem er viele Wunder getan hat: Mk. 1,35; Lk. 5,16
bevor er ein Wunder getan hat (Brotvermehrung): Mt. 14,23; Mk. 8,6-7
die ganze Nacht: Lk. 6,12 (vor der Berufung der Jünger)
vor großer Herausforderung (Kreuzigung): Mt. 26,36-42; Mk. 14,36; Lk. 22,40-44
in der Öffentlichkeit: Mt. 11,25-26; Joh. 17, 1-25

B) Wie hat Jesus gebetet?
Allein, an einem abgelegenen Ort
aus der innigen Beziehung zu seinem Vater heraus
mit seinen Jüngern (z.B. beim Abendmahl)
öffentlich, um Gott die Ehre zu geben

C) Warum sollen wir beten?
Weil wir Jesus nachfolgen:
er hat es getan – wir sind seine Nachahmer; er hatte es nötig – um wieviel mehr wir;
unsere Möglichkeit, mit Gott in Beziehung zu treten (beten=Dialog: reden u. hören!)

D) Wann sollen wir beten?
An jedem Ort, zu jeder Zeit: „ohne Unterlass“ (1.Thess. 5,17; Röm. 12,12; Eph. 6,18)

E)   Wie sollen wir beten?
– a) Anweisung Jesu: Mt. 6,5-17 -› entscheidend ist die Beziehung (zum Vater)
– b) Formen sind absolut unwichtig: Hände falten, knien, Hände heben…
.       auf die Herzenshaltung kommt es an (nichts Äußeres soll uns mehr ablenken)!
.       Echtheit schafft Raum für Gottes Gnade!
– c) Konkret:
.       allein, an einsamen Ort, feste Zeit  (Regelmäßigkeit u. Qualität wichtiger als Länge)
.       gesunde Beziehungen zu allen drei Personen des dreieinigen Gottes (Offb. 19,10)
.       mit anderen Jüngern zusammen: in Partnerschaft, in der Gemeinde, in der Stadt.
.       Warum? Gemeinsames Gebet verbindet; verstärkt; bewirkt Sachen, die nur
.       gemeinschaftlich gehen, öffentlich, um Gott die Ehre zu geben (z.B. am 3. Okt.)
– d) Welche Elemente sollen unsere Gebete beinhalten:
.       Anbetung = Gott die Ehre geben + Bekenntnis
.       Dank = konkretes Erleben von Gottes Güte (kann auch Opfer sein)
.       Buße/Vergebung = Reinigung + Loslassen
.       Fürbitte = Priesterdienst
.       Bitte = meine persönlichen Anliegen

F) Wo finde ich Hilfe?
.      ganze Bibel ist voll mit Gebeten:    biblische Gebete haben besonders viel Kraft,
.                                                                     weil sie „von Gott zu Gott“ gehen.
.      Das Gebetbuch der Bibel sind die Psalmen (siehe unten: „Beten mit Psalmen“):
.      Psalmen müssen nicht immer 100% auf einen selbst zutreffen (zB: Kreuzgebet Ps.22)
.      Stille vor Gott ist gut. Aber Aussprechen eines Gebetes hat besondere Kraft:
.                 ist schöpferisch; bringt ins Sichtbare; andere können Amen dazu sagen.
.      Plappere nicht wie die Heiden sondern achte darauf, was du aussprichst
.                           (hat nichts mit Schönheit von Formulierungen zu tun!);
.              bitte keine Predigten,  keine langen Erklärungen im Gebet
.             „Ich möchte dich einfach bitten“      – das ist Gebet mit Füllwörtern
.             „Jesus, sei du bei ihm“                        – das ist Gebet des Unglaubens
.             „Jesus, du kannst dies u. jenes tun“ – höchstens zur eigenen Glaubensstärkung
.             „Du kannst die Situation vielleicht ein bisschen besser machen“  – Gott kann alles!
.             „Wenn es dein Wille ist…“                  – Gott will dass wir um alles bitten.

Beten mit Psalmen: 

Dank                           9 (5-7), 30 (2-4), 92 (2-5), 98 (1), 103, 116, 120, 124
Lobpreis                    33, 34, 36, 47, 65, 66,175, 93, 95, 96, 97, 99, 100, 111,
.                                   112, 113, 115, 117, 118, 134, 135, 136, 145, 146, 147, 148, 150
Buße                            6, 25(11), 38, 39(9), 51, 130
Heiligung                   32, 125(3)
Bitte, Fürbitte:
.     –   morgens          3(6), 5(4), 57, 60, 88(14), 108
.     –   abends             4(9), 17(15), 59(7), 132(3-4), 143(8)
.     –   immer              7, 1o, 13, 14, 16, 26, 28, 31, 41, 44, 53, 54, 55(18), 56,
.                                    61, 63, 64, 69, 7o, 71, 74, 77, 79, 80, 83, 84, 86, 94,
.                                    102, 123, 140, 141, 142, 14
Für Bewahrung         91, 121
Weisheit:
.    –  Auferbauung    11, 15, 18, 23, 27,  37, 40(10-11), 42, 43, 46, 49, 50, 62, 73(25ff), 78,
.                                    81(5-11), 85, 89, 104, 105, 106, 107, 114(8 126, 127, 129, 131, 133, 139
.    –   Gottes Wort     12(7),19, 29, 119
Geistlicher Kampf     24, 35, 52, 58, 68, 76, 82, 1o1, 1o9, 137(8-9),149(6-9)
Segen                           2o, 67, 121, 128 Für unserer Arbeit    1, 90(17), 138(8)
Jesus-Psalmen          2, 8, 21, 22, 45, 72, 110
Gemeinschaft            48, 87, 12

Vortrag von Alexander Schlüter
Lehre über Gebet und Fürbitte   ( Quelle: A.Schlüter, Wächerruf Bonn )

A) Wie wir in unserem persönlichen Gebetsleben wachsen können 

      a) Wissen um die Sehnsucht Gottes   nach Gemeinschaft mit uns
.                                                                              (Hosea 11:4 / Hohelied 1:4 / Jeremia 31:3)

  • Gebet ist in erster Linie Beziehung mit dem lebendigen Gott. Wir neigen dazu,
    Gebet zu „verzwecken“ und nach Ergebnissen und Leistungen zu bewerten.
  • Wir sind vor Gott angenehm und er sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns.
    Das Wissen hierum, verändert für immer unser (Gebets)leben.
  • Gott liebt uns mit starker Liebe. Durch die ganze Bibel hindurch sehen wir,
    dass Gott ein Gott ist, der sich leidenschaftlich nach uns sehnt.
    Wir haben es außerdem mit einem „romantischen“ Gott zu tun.
  • Unsere Unzulänglichkeit in punkto Gebet kann die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit jedem Einzelnen von uns nicht vermindern. Jeder einzelne von uns hat einen Platz im Herzen Gottes, den nur er allein ausfüllen kann. Wir müssen wissen, dass wir angenehm für Gott sind. Er liebt es, mit uns Gemeinschaft haben.

      b) Fasziniert von Gott  –  Wer ist Gott eigentlich? (Psalm 63)

  • Das ganze Universum (jedes Atom, jede Klangwelle) dreht sich um Gott.
    Er ist der Mittelpunkt von allem. Gebet bedeutet, Gott Aufmerksamkeit schenken.
  • Gott wird von uns Menschen oft nicht mehr so wahrgenommen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Gott der Mittelpunkt der Schöpfung ist.
  • Gebet bedeutet, unter Gottes Blick zu stehen im Bewusstsein seiner Gegenwart.
  • Wir haben aber ein dualistisches (griechisches) Weltbild angenommen, indem wir unser Leben und Alltag in „geistlich“ und „profan/weltlich“ einteilen.
    Dies hat zur Folge, dass wir Gott unbewusst nicht in den als „weltlich“ empfundenen Alltag integrieren.

      Konkrete Schritte:

  • Gebet findet in Raum und Zeit statt: Wir müssen einen Ort und einen konkreten Zeitpunkt festlegen. Anders gesagt, wir verabreden uns mit Gott! Wo können wir Gott am besten begegnen?
  • Hören: „Mit Gott auf der Couch sitzen“: Gebet kann auch Stille bedeuten. Wir setzen uns hin bleiben still in Gottes Gegenwart sitzen. Gemeinschaft mit Gott bedarf nicht immer Worte.
  • Gott betrachten: Alle Schönheit kommt von Gott. Er ist schön und wir können Ihn
    mit den Augen unseres Herzens betrachten. David war ein „Betrachter“ Gottes.

B) Gebetsbewegungen / Abriss Kirchengeschichte  (Jesaja 58:12)

  • Wir greifen auf ein reiches Erbe von Gebetsbewegungen in Deutschland zurück.
    Auch wenn es so aussieht, als wenn wir meilenweit davon entfernt sind,
    aber trotzdem geschieht etwas „Neues“ in unserer Zeit.
  • Die Bibel fordert uns auf, „alte Quellen“ freizuschaufeln.
  • Wir stehen als Kirche in einem Kontext von Gebetsbewegungen
    (bspw. Klosterbewegungen) durch viele Jahrhunderte hindurch.
    Dieser Kontext ist aber viel größer als uns bewusst ist.
  • Seit dem Jahr 2000 „entspringen“ weltweit in allen Konfessionen neue Gebetsbewegungen „hervor“.

      Folgerungen  für die nächsten Jahre

  • Wir erlernen wieder einen Lebensstil des Gebets – einen Alltag, der sich um das Gebet ansiedelt. Tägliche Gebetszeiten bilden die Grundlage unseres Handeln und Tuns.

C) Fürbitte – wie wir als Einzelne und Gruppen darin wachsen können?
.                          (Hesekiel 22:30 / 1. Timotheus 2:1-4)

  • Die Auswirkungen von Fürbitte werden oft unterschätzt. Die Wirkung von dem, was möglich ist, wenn wir beten, wird als viel zu gering eingestuft. Fürbitte ist es, die Städte und Nationen verändert.
  • Gottes Willigkeit, Gebete zu erhören, übersteigt unsere Bereitschaft  zu beten. Gott benutzt Beter, um Sein Reich in die Gesellschaft zu bringen.
  • Fürbitte steht oft in Konkurrenz mit dem Handeln in der Kirche. Beides ist wichtig!
  • Fürbitte ist Liebe! Unser Herz muss 2. von Gott berührt sein, wenn wir für andere beten. Es findet eine Identifikation mit der Situation/Person statt. Wir dürfen im Gebet nicht „auf Distanz“ gehen, sondern uns von Gottes Herz und Blick für die Situation/Person berühren lassen.

      Konkrete Tipps

  • Auch unsere kurze Gebetszeit dürfen wir nicht unterschätzen.
  • Fürbitte sollte strukturiert sein. Sie ist nicht vage und unbestimmt.
  • Einheit bedeutet nicht Konformität. Verschiedene Standpunkte können vertreten werden. Wobei es nicht darum geht, den eigenen Willen zu beten, sondern Gottes Plan für die Situation („Dein Reich komme!).
  • Tipps für Gruppen:
    • Jeder betet nur kurz!
    • Jedes Anliegen für 10 Minuten in den Fokus nehmen!
    • Fürbitte mit Musik.
    • Nicht nur derjenige, der laut betet, betet.
    • Eine Liebe zum gesamten Leib Christi ist vorteilhaft.
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Regionale Allianzwerkstatt 2014

Christen sollen sich für Zwangsprostituierte einzusetzen. Dazu rief die diesjährige “Allianz-Werkstatt” der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems auf, die am 17. Mai 2014 in Düsseldorf zum Thema „Moderne Sklaverei“ stattfand. In der regionalen Gruppe sind 76 Ortsallianzen zusammengeschlossen. Ihr Vorsitzender, Präses Michael Voss (Wuppertal) sagte, dass Mitarbeiterinnen örtlicher Allianzen den oft verängstigten Frauen in Bonn, Köln, Wuppertal und Oberhausen helfen. In Wuppertal sei es beispielsweise gelungen, eine Frau aus der Zwangsprostitution zu befreien. Sie lebe nun unter einem anderen Namen im Ausland. Er hoffe, dass von dem Tag ein Impuls für weitere Städte ausgehe: „Wir haben als Christen die Verpflichtung, uns neben der Verkündigung auch für Gerechtigkeit einzusetzen.“ Darüber hinaus gebe es die Möglichkeit, Christen bei ihrer Arbeit gegen Sklaverei, Ausbeutung in Menschenhandel zu unterstützen. So habe Peter Heyderhoff (Bonn), der in Indien mit „Ashraya Ministries“ ein Hilfswerk mit Klinik und Kinderheim aufgebaut hat, von einigen Ortsallianzen in Düsseldorf finanzielle Hilfe zugesagt bekommen. Der Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsbewegung “International Justice Mission Deutschland”, Dietmar Roller (Berlin), berichtete, dass rund 30 Millionen Menschen in aller Welt von Sklaverei und Menschenhandel betroffen seien.

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Micha-Vernetzungstreffen 2014

Vom 11. bis 13. April 2014 fand in Wuppertal (in der Lutherkirche Ronsdorf) das diesjährige bundesweite Vernetzungstreffen der Micha-Initiative statt. Das Thema lautete: “In was für einer Welt wollen wir leben?“. Angesichts der Tatsache, dass 2015 vor der Tür steht, ging es um zwei Fragen: Hat die Weltgemeinschaft und haben wir wirklich alles gegeben, um weltweit Armut zu bekämpfen, wie es in den UN-Millenniumszielen versprochen wurde? Zum anderen: Mit welchen Ansätzen und Zielen wollen wir uns nach 2015 gegen Armut und für Gerechtigkeit engagieren?

Das war das Micha-Vernetzungstreffen in Wuppertal

John Wesley Kabango, Pastor der anglikanischen Kirche und Afrika-Referent der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal, sprach in seinem theologischen Referat “Eine Welt ohne Armut – Gottes Traum, unser Traum?” über die unterschiedlichen Aspekte von Armut und den damit verbundenen biblischen Auftrag, den Christinnen und Christen haben.

Dr. Nicole Rippin vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) referierte zu den Plänen der Vereinten Nationen, bis 2030 extreme Armut komplett zu beseitigen und weitere Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele aufzustellen. Dabei ermutigte sie die Teilnehmenden des Vernetzungstreffens, gemeinsam zu überlegen, welchen Beitrag zivilgesellschaftliche Gruppen – und insbesondere Gemeinden – bei der Ausarbeitung und Umsetzung der neuen Entwicklungsagenda leisten können.

Darüber hinaus gab es Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen (von Nachhaltigkeit über Kinderarbeit bis hin zu Evangelisation und Engagement) sowie viel Zeit, sich zu vernetzen und auszutauschen und auch gemeinsam vor Gott zu kommen.
Hier kann man in die Sessions hineinhören und -lesen: http://www.micha-initiative.de/mitmachen/abgeschlossene-aktionen/vernetzungstreffen-2014

  • Freitag Abend | Podiumsdiskussion (Moderation: Lydia Schubert): “Eine Welt ohne Armut: Wo stehen wir?
  • Samstag Vormittag | Referat (John Wesley Kabango): “Eine Welt ohne Armut: Gottes Traum, unser Traum?
  • Samstag Vormittag | Workshop (Dorothea Kohlmeier): “Eine Welt der Nachhaltigkeit: Hoffnung für den gesamten Planeten
  • Samstag Vormittag | Workshop (Antje Weber): “Eine Welt ohne Kinderarbeit: Chancen und Herausforderungen
  • Samstag Vormittag | Workshop (Petra Bald & Vicky Pauschert): “Eine Welt mit fairen Handelsbedingungen: Wie sich Christen dafür engagieren
  • Samstag Vormittag | Workshop (Andreas Schuß): “Eine Welt ohne Armut: Wie uns Jesaja 58 herausfordert
  • Samstag Nachmittag | Referat (Dr. Nicole Rippin): “Eine Welt ohne Armut: Die Pläne der Vereinten Nationen bis 2030
  • Samstag Nachmittag | Kampagnenvorstellung (Alexander Gentsch & Michael Voss): “Eine Welt mit fairen Arbeitsbedingungen: Die Kampagne 2014
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80 Jahre Barmer Theol. Erklärung

Vor genau 80 Jahren, vom 29. – 31. Mai 1934, trafen sich in der Gemarker Kirche in Wuppertal 139 Vertreter lutherischer, reformierter und uniter Kirchen, um sich als “Bekennende Kirche” mit der “Barmer Theologischen Erklärung” gegen die Vereinnahmung durch das NS-Regime zur Wehr zu setzen.

Die Barmer Theologische Erklärung gilt als zentrales Dokument des Kirchenkampfes in der NS-Zeit und wegweisendes Glaubenszeugnis des 20. Jahrhunderts. Darin grenzten sich evangelische Christen von der Weltanschauung der Nationalsozialisten und den von der NSDAP unterstützten sogenannten Deutschen Christen ab. Das 1934 verabschiedete Dokument hat bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt – nicht nur aus evangelischer Perspektive. Die Barmer Theologische Erklärung erteilte dem Allmachtsanspruch der Nationalsozialisten eine deutliche Absage und dokumentiert, dass sich Protagonisten eines wesentlichen Bereiches der Gesellschaft der Vereinnahmung durch das Regime widersetzten. Dies hat Gültigkeit für jede derartige Vereinnahmung durch welche unchristliche Weltanschauung auch immer.

Die versammelten Vertreter der “Bekennenden Kirche” verfassten sechs Thesen, in denen sie sich gegen eine totalitäre Staatsordnung verwahrten, die in das Innere der Kirche eingreift. Heute gehört der Text zu den wegweisenden Glaubenszeugnissen der Kirche im 20. Jahrhundert. Die Evangelische Kirche hat sich seitdem auf die Barmer Theologische Erklärung verpflichtet.

Hier der Text der Barmer Theologischen Erklärung:

  • Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14, 6)Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. (Joh 10,1.9)Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.
  • Durch Gott seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. (1. Kor 1,30)Wie Jesus Christus Gottes Zuspruch der Vergebung aller unserer Sünden ist, so und mit gleichem Ernst ist er auch Gottes kräftiger Anspruch auf unser ganzes Leben; durch ihn widerfährt uns frohe Befreiung aus den gottlosen Bindungen dieser Welt zu freiem, dankbarem Dienst an seinen Geschöpfen.Wir verwerfen die falsche Lehre, als gebe es Bereiche unseres Lebens, in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herren zu eigen wären, Bereiche, in denen wir nicht der Rechtfertigung und Heiligung durch ihn bedürften.
  • Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist. (Eph 4, l5. 16)Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern, in der Jesus Christus in Wort und Sakrament durch den Heiligen Geist als der Herr gegenwärtig handelt. Sie hat mit ihrem Glauben wie mit ihrem Gehorsam, mit ihrer Botschaft wie mit ihrer Ordnung mitten in der Welt der Sünde als die Kirche der begnadigten Sünder zu bezeugen, daß sie allein sein Eigentum ist, allein von seinem Trost und von seiner Weisung in Erwartung seiner Erscheinung lebt und leben möchte.Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen.
  • Jesus Christus spricht: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. (Mt 20, 25.26)Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes.Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.
  • Fürchtet Gott, ehrt den König. (1. Petr 2,17)Die Schrift sagt uns, daß der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat in der noch nicht erlösten Welt, in der auch die Kirche steht, nach dem Maß menschlicher Einsicht und menschlichen Vermögens unter Androhung und Ausübung von Gewalt für Recht und Frieden zu sorgen. Die Kirche erkennt in Dank und Ehrfurcht gegen Gott die Wohltat dieser seiner Anordnung an. Sie erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten. Sie vertraut und gehorcht der Kraft des Wortes, durch das Gott alle Dinge trägt.Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch die Bestimmung der Kirche erfüllen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne sich die Kirche über ihren besonderen Auftrag hinaus staatliche Art, staatliche Aufgaben und staatliche Würde aneignen und damit selbst zu einem Organ des Staates werden.
  • Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28,20)
    Gottes Wort ist nicht gebunden. (2. Tim 2,9)Der Auftrag der Kirche, in welchem ihre Freiheit gründet, besteht darin, an Christi Statt und also im Dienst seines eigenen Wortes und Werkes durch Predigt und Sakrament die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk.Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne die Kirche in menschlicher Selbstherrlichkeit das Wort und Werk des Herrn in den Dienst irgendwelcher eigenmächtig gewählter Wünsche, Zwecke und Pläne stellen.
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Auferstanden !!!

Auferstanden !!!

Unsere arabischen Geschwister grüßen die Ev.Allianz Bonn:
المسيح قام بالحقيقة قام
أحبتي في المسيح

متمنيا لكم والعوائلكم بركات وأفراح القيامة
متأملين في القيامة ومتذكرين محبة الله الاب لنا من خلال الصليب.
و عمل الرب يسوع على الصليب ، سار في طريق الآلام وأطاع حتى الموت ليحررنا من الخطية
ولكنه قام من بين الأموات في يوم الثالث منتصرا و ظافرا ليبررنا
ليس لنا سوى ان نركع أمامه خاشعين وشاكرين له مقدمين طاعتنا لمحبته
معلنين في كل مكان المسيح قام حقاً قام

اخوكم في المسيح
القس داود ايليا داود
راعي الكنيسة الانجيلية العربية. بون – المانيا

Die Gnade unsers HERRN Jesus Christus sei mit euch allen! Amen
نِعْمَةُ رَبِّنَا يَسُوعَ ٱلْمَسِيحِ مَعَ جَمِيعِكُمْ. آمِينَ.

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