Stadtgebet in Bonn

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Rückblick 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Gruß vom Allianzvorstand

SteebLiebe Freunde der Evangelischen Allianz,
„Ist denn heute schon wieder Weihnachten?“ Die Frage aus der Werbung ist zu bekannt, als dass sie noch aufschrecken könnte. Denn klar: Irgendwie kommt es immer überraschend, obwohl schon so lange feststehend. Jedenfalls habe ich mit Vielen Kontakt, die in den Tagen vor Weihnachten noch Ihr E-Mail-Postfach leeren, ihren Schreibtisch aufräumen und Post bearbeiten wollen. Und weil es so Viele sind, kommt dann das bei vielen anderen immer wieder neu dazu. Ein Grund, warum das nicht so richtig funktioniert. Aber wie auch immer: Jetzt gehen wir aufs Weihnachtsfest zu und wenn Sie dann diesen Newsletter noch gelesen haben und darauf reagierten – Downloads, Bestellungen, Überweisungen oder was auch immer – dann dürfen Sie wirklich den Computer ausmachen. Jedenfalls wünsche ich Ihnen gesegnete Festtage in der großen Freude über den in diese Welt gesandten und gekommenen Gottessohn Jesus Christus. Er ist gekommen. Und er wird wiederkommen. Das macht ja dieses Geburtstagsfest auch so einzigartig, dass wir uns nicht nur an die Geburt eines Großen in der Geschichte erinnern. Wir feiern den, der trotz seines Sterbens vor ca. 1980 Jahren heute noch und wieder lebt und der wiederkommen wird, übrigens plötzlich, zu einer Zeit, da keiner dran denkt. Können Sie sich mit mir vorstellen, dass er noch vor dem Heilig-Abend-Gottesdienst kommt oder gerade dann, wenn wir seinen Geburtstag in den Häusern feiern? Und plötzlich ist er selbst da! Wenn wir das für möglich halten, dann können wir recht Weihnachten feiern mit IHM, dem, der da war und der da ist und der da kommt! In diesem Sinne gesegnete Weihnachtstage und ein gesegnetes Neues Jahr mit IHM!

Ihr Hartmut Steeb

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300 neue Gemeinden in 15 Jahren

NORWEGEN :
In Norwegen wurden in den letzten fünfzehn Jahren dreihundert neue Gemeinden gegründet. Das berichtet Oivind Augland, Direktor von DAWN Norge. Zu diesem landesweiten Netzwerk für Gemeindegründung gehört eine Vielzahl an Denominationen und Gemeinden. 

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Gebetshaus Augsburg

Eine besondere Form von geistlichen Zentren sehe ich gerade besonders am Wachsen: Die Gebetshäuser. Solche Orte entstehen, weil sich heute Menschen zum Gebet berufen sehen und sich solche Orte der Anbetung schaffen. Als besonders fruchtbar erlebe ich das Gebetshaus Augsburg. Ich war auf der von diesem Gebetshaus organisierten großen MEHR-Konferenz. Sehen Sie mal:

Und ich freue mich, dass wir in BIBEL-TV mit der Ausstrahlung der Vorträge des Leiters des Gebetshauses Augsburg, Dr.Johannes Hartl, am 15. Mai beginnen – lassen Sie sich inspirieren!
Matthias Brender, Geschäftsführer von BibelTV

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Regionale Allianz-Werkstatt 2013

Am Samstag, den 27. April 2013,
FCSchuleDdffand in der Freien Christlichen Schule in Düsseldorf-Reisholz die vierte Regionale Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-SüdEms statt.
Das Thema der diesjährigen Werkstatt lautete:

“Gottes weltweites Reich in Deutschland”

Teilnehmer aus 20 der 76 Orts-Allianzen der Region waren gekommen – Menschen, die ihre Wurzeln nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, in Afrika, Asien und Amerika haben.

 In seinem Eröffnungswort wies der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss (Wuppertal), darauf hin, dass die gesamte Welt und damit auch alle Menschen Gott gehören und von ihm geliebt werden. Daher sind Unterschiede, wie Menschen sie oft machen, etwa nach Nationalität oder Kultur, bei Gott bedeutungslos. Zwar hat Gott jeden Menschen ganz individuell und mit besonderen Eigenschaften und Gaben geschaffen, und auch den grossen kulturellen Reichtum auf der Erde, dies darf nach Gottes Willen aber keinenfalls zu Abgrenzungen führen.
In unserer Zeit ist der ganze Reichtum dieser Welt, was Menschen und Kulturen anbetrifft, in Deutschland versammelt. Das Hiersein von Menschen aus fast allen Ländern bereichert das Leben. Dies gilt auch für die Formen des christlichen Glaubens in der konsequenten Nachfolge Jesu Christi bei Menschen aus anderen Teilen der Erde.
Aber auch das Kommen von Personen aus nichtchristlichen Traditionen oder anderen Religionen sollen Christen als Geschenk sehen – bietet es doch die Gelegenheit, diesen sozusagen “vor der Haustür” die gute Botschaft zu sagen und damit zum Aufbau von “Gottes weltweitem Reich in Deutschland” beizutragen.

MarkusSchaeferMarkus Schaefer (Düsseldorf), Landespfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland und zuständig für fremdsprachliche Gemeinden, betonte, dass Gott Kirche dadurch bereichernd verändert, dass er Christen und Gemeinden aus verschiedenen Kulturen zusammenführt. Wenn deutsche Gemeinden sich mit solchen anderer Sprache und Herkunft verbinden, profitieren beide Seiten davon. Dabei kann es keinenfalls darum gehen, dass deutsche Gemeinden denjenigen aus anderen Kulturen ihre Formen aufdrücken, sondern auf Augenhöhe gegenseitig neue Impulse zu geben. So kann man gemeinsam Kirche sein, und geistliches Wachstum kann geschehen.
Grundlage muss immer Jesus Christus sein, dessen Wunsch es ist, dass alle Christen eins seien (Johannes 17,21) als viele Glieder an den einem Leib. Ähnlich formuliert es auch der Weltkirchenrat:  “Berufen zur Einheit in dem einen Herrn Christus”.
Als Landespfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland für Gemeinden anderer Sprachen und Herkunft führt Schäfer ein

Verzeichnis aller internationalen IKK-Gemeinden im Rheinland .

IKKSchaefer berichtete vom
Internationalen Kirchenkonvent (IKK),
der regelmässig Treffen anbietet, die die Zusammenarbeit von deutschen Gemeinden und Gemeinden anderer Sprachen und Herkunft fördert. So gibt es Fortbildungsangebote (etwa den KiKK-Kurs), Fachtagungen und Sprachkurse. Auch Empfehlungsbriefe für Seelsorger in Krankenhäusern und Gefängnissen sowie für Bewerber in kirchlichen Einrichtungen, die aus nichtdeutschen Gemeinden kommen, werden ausgegeben, ebenso wie entsprechende Schreiben für Ausländerbehörden und Visa-Abteilungen. Auch bei der oft schwierigen Raumsuche für nicht-deutsche Gemeinden bietet der IKK Hilfe an.
Eine Vision Schaefers ist, dass in jeder Stadt eine “Kirche der Völker” entsteht,   in der Gemeinden und Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Herkunft zusammenkommen und gemeinsam Gott dienen.
An der Arbeit des IKK interessierte deutsche und nicht-deutsche Gemeinden und Personen jeder Domination können sich melden bei Markus Schaefer, Evangelische Kirche im Rheinland, Landeskirchenamt Abteilung III, Hans-Böckler-Strasse 7, 40476 Düsseldorf, Telefon: 0211-4562394, Email: Markus.Schaefer@ekir-lka.de .

2411 Horst Pietzsch (Herten), Referent des Arbeitskreis für Migration und Integration (AMIN) der Deutschen Evangelischen Allianz, stellte ein neues AMIN-Heft mit dem Titel “Habt die Fremden lieb ?! – Gebet und Praxis” vor, das bei der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg bestellt werden kann. Da jeder Mensch das Anrecht auf die christliche Botschaft hat, sollen deutsche und nichtdeutsche Christen in diesem Land gemeinsam ihre Gaben einbringen, um die zahlreichen nicht christusgläubigen Menschen zu erreichen. AMIN führt entsprechende Kongresse durch, Näheres ist auf der Homepage von AMIN oder bei Horst Pietzsch zu erfahren (Horst Pietzsch, Mühlenstrasse 73, 45701 Herten, Telefon: 02366-9305257, Handy: 01577-929-8238, www.amin-deutschland.de).
AMIN arbeitet passioniert, beziehungs- und praxisorientiert und will mit seinem Tun Gott ehren. Die Liebe Gottes zu allen Menschen und sein Wille, das Jeder das Heil in Jesus Christus erfährt, ist die Grundlage des Handelns von AMIN.
Pietzsch wies darauf hin, dass etwa Muslime durchaus Kontakte mit Christen wünschen. Dabei sollte man in Kontakten mit Nichtchristen nicht aggressiv oder gar überheblich sein, sondern versuchen, diesen Menschen in christlicher Liebe zu begegnen, Freundschaften zu schliessen und so Jesus in Wort und Tat vorstellen. Ebenso wichtig freilich ist, keine “Kompromisse” in Glaubenswahrheiten einzugehen, sondern klar und eindeutig das Evangelium zu verkündigen und zu ihm in allen Punkten zu stehen.
Inzwischen haben etliche Muslime in Deutschland zum Glauben gefunden. Pietzsch bat darum, für diese Menschen, für die noch nicht Glaubenden und für die Arbeit von AMIN zu beten.

RichardAidooRichard Aidoo (Düsseldorf), Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Evangelischen Allianz und Pastor der New Life Church (Düsseldorf), in der sich Menschen aus 41 Nationalitäten versammeln und jeden Sonntag sechs Gottesdienste in verschiedenen Sprachen stattfinden, sprach zu den Teilnehmern der Regionalen Allianz-Werkstatt von seiner Vision, dass es überall in Deutschland (wieder) volle Kirchen gebe. Aidoo sagte, dies sei ein Gebetsanliegen von ihn, getragen von der Liebe zu Deutschland und die hier lebenden Menschen. “Mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker” – für die Erfüllung dieser Aufforderung Jesu (aus Markus 11) zu wirken, ist der Auftrag der Christen.
Dazu ist es notwendig, offen und herzlich auf Menschen zuzugehen und bei jeder passenden Gelegenheit das Gespräch zu suchen, um auf ungezwungene Weise ins Gespräch über Gott zu kommen. Etwa im Zug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man, anstatt aus dem Fenster zu starren, Mitreisende in freundlicher Form auf etwas ansprechen könne und von da aus auf den Glauben zu kommen.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Gebet zu. Wenn Christen für andere Menschen beten, werden sie auf eine geistliche Weise eins mit ihnen. Würden alle Christen für eine Erweckung in Deutschland beten, ist Aidoo überzeugt, würde es diese geben.
Christen in Deutschland haben nach Aidoos Beobachtung oft Angst, etwa vor einer “Islamisierung”. Diese Angst kann aber davon ablenken, das zu tun, was Gott will, nämlich zu anderen, speziell auch zu Muslimen, freundlich zu sein und so etwas von Gottes Menschenliebe zu zeigen.

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Während der Regionalen Allianz-Werkstatt traten zweimal “Mimi’s Angels” auf, eine Gruppe junger Frauen (und ein junger Mann) aus der afrikanischen Gemeinde
International Blessed Ministry” (Wuppertal), die die Teilnehmer mit Gospelmusik erfreute.

Die Veranstaltung endete mit einer Gebetsgemeinschaft und Dank an die Freie Christliche Schule Düsseldorf als Gastgeber und ihre Mitarbeiter (Hausmeister und Küche), die einen reibungslosen Ablauf der Allianz-Werkstatt mit ihren grossen Einsatz erst möglich machten.

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Papst Franziskus I.

Ein Kommentar des Vorsitzenden der Theologischen Kommission
der Weltweiten Evangelischen Allianz                (Bonn, 14.03.2013)

Mit der Entscheidung für einen Nichteuropäer hat die Katholische Kirche unmissverständlich akzeptiert und deutlich gemacht, dass der Schwerpunkt der Weltchristenheit in den Globalen Süden gewandert ist. Waren ein Papst aus Polen und Deutschland immerhin ein Schritt weg von Italien, so geht es nun von Europa dorthin, wo die Masse der Christen lebt.
Erstaunlich ist, dass ein Bischof der Armen gewählt wurde, der als Jesuit eher ein Geheimtipp des liberalen Flügels gewesen sein soll und mit seinem Papstnamen sein Armutsgelübde zum Programm macht. Ich habe ihn auf der Synode als sehr bescheidenen, demütigen und freundlichen Mann kennengelernt, der öffentliche Verkehrsmittel benutzt und in seiner Heimat weder Chauffeur noch Palast hatte. Das sind schlechte Zeiten für alle in der Kurie, die unsaubere Finanzgeschäfte duldeten.
Es wird damit zu rechnen sein, dass sich der neue Papst – beispielsweise zusammen mit Kardinal Turkson aus Ghana an der Spitze des Päpstlichen Rates ‚Justitia et Pax‘ –  viel stärker in soziale Fragen einmischen wird.
Die Wahl eines recht alten Mannes, der nur wenig jünger als Kardinal Ratzinger bei seiner Wahl zum Papst ist, macht ihn vermutlich wieder zu einem Mann des Übergangs. Allerdings ist er gesünder, als Benedikt XVI. bei seiner Wahl.
Es wurde wohl bewusst ein Papst gewählt, der nie im Vatikan gelebt hat.
Das macht ihm die Lösung der anstehenden Probleme der Kurie sowohl leichter, als auch schwerer. Man darf gespannt sein, wen er zum Kardinalstaatssekretär ernennt.
Für die Evangelikalen wird ein Papst aus dem Globalen Süden mehr Verständnis
haben, kommen sie doch selbst überwiegend dort her. Andererseits ist das Verhältnis der Evangelikalen und der Katholischen Kirche in Südamerika mancherorts gespannt. Der neue Papst ist hier aber in Argentinien nie als einer in Erscheinung getreten, der über die notwendige theologische Diskussion hinaus Evangelikale bekämpft oder etwa als Sektierer bezeichnete. Das macht Hoffnung auf eine Fortsetzung eines fairen theologischen Gesprächs über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

 Prof. Dr. Thomas Schirrmacher (Vorsitzender der TC,  WEA)

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