Protokoll EA-NRS Konf. 2011


IM „SÄÄLI“ DER CHRISTUSKIRCHE, KRUPPSTRASSE 15, DÜSSELDORF am 8. September .2011

1. Begrüssung
Präses Michael Voss (Wuppertal) begrüsst die Teilnehmenden aus verschiedenen Evangelischen Allianzen der Region

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
Die Einladungen zur Konferenz sind satzungsgemäß rechtzeitig versendet worden. Somit ist die Konferenz beschlussfähig.

3. gegebenenfalls Totengedenken —–

4. Einleitende Bibelauslegung und Gebet
Peter Heyderhoff (Bonn): „Das Wesen unseres neuen Lebens in Christus“
Bibel: Römer 6, 1-11, Psalm 36, Joh. 10,10, Joh.15,4-5, Matth.5:48, 3.Mose 19,2.
Zusammenfassung:
Die Bibel sagt über das neue Leben aus,
daß GOTT, wenn ein Mensch selbst die Notwendigkeit erkennt,
den Heiligen Geist in den menschlichen Geist hineingibt.
Und von dort bekommt unser Geist Impulse von Gottes Geist,
sodaß Christus in uns Gestalt gewinnt.
Gebet.

5. Formalia
Die Tagesordnung wird so verändert, daß die Punkte 6 und 7 vorgezogen werden.

6. Ergänzungswahlen zum Vorstand
Für das vakant gewordene Amt des Geschäftsführers der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems  kandidiert Peter Heyderhoff (Bonn). Peter Heyderhoff hat die Homepage der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems (www.eanrs.de)  erstellt und betreut sie.
Peter Heyderhoff wird von den Anwesenden einstimmig (mit einer Enthaltung) zum Geschäftsführer der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems gewählt.
Heinz Greim (Bochum) legt aus Altersgründen sein Amt als Beisitzer im Vorstand der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems nieder. So es seine Gesundheit zulässt, wird er aber weiter am Geschehen und den Veranstaltungen der Regional-Allianz teilnehmen.
Die Teilnehmenden danken Heinz Greim für seine langjährige Mitwirkung in der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems.
Eine Nachwahl für das Beisitzeramt findet nicht statt, da zur Zeit kein Kandidat zur Verfügung steht.
Dem Vorstand der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems gehöen nun an:
– Präses:                                Michael Voss (Wuppertal)
– stellvertretender Präses: Bernd Jansen (Hilden)
– Geschäftsführer:                Dr. Peter Heyderhoff (Bonn)
– Beisitzerin:                         Annegret Bückmann (Meppen)
– Kassenwart:                       Bruno Fischer (Duisburg)
Als Kassenprüfer fungieren Manfred Hensel (Neuss) und Dr. Walter Theymann (Hilden)

7. Verschiedenes
Die Satzung der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems soll bis zur nächsten Konferenz überarbeitet werden, so daß die Regional-Allianz als Verein eingetragen werden kann.

Teilnehmer der Regional-Allianz berichten aus der Arbeit ihrer Orts-Allianzen, aber auch von noch bestehenden Problemen in der Zusammenarbeit der evangelischen Kirchen und Gemeinden an ihren Orten.
Es ist zu wünschen, daß auch dort die gemeinsame Mitte – Jesus Christus – erkannt wird und das Verständnis der Evangelischen Allianz als Netz(werk), in dem sich Christinnen und Christen aus Landeskirche, Freikirchen und Werken zu gemeinsamen Beten, Glauben und Handeln verknüpfen, durchsetzt.
Thomas Voss berichtet über die Deutsch-Brasilianische Christengemeinschaft in Düsseldorf und Köln, wo er Pastor ist (http://www.ccb-igreja.de/index.html).
Gemeinden multinationaler Prägung spielen eine immer grössere Rolle im geistlichen Leben Deutschlands.
Peter Heyderhoff berichtet von geistlichen Erfahrungen, die er im Rahmen der „Pensacola“-Erweckungsbewegung gemacht hat.
Die nächste Regionale Allianz-Werkstatt der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems findet statt am Samstag, 12. Mai 2012, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in der Freien Christlichen Schule Düsseldorf-Reisholz, Fürstenberger Strasse 10.
Thema wird „Leben“ in all seinen Facetten sein, von der Zeugung bis zum Tod.

5. Tagesthema „Leben“
Da, wie unter TOP 7 aufgeführt, das Thema der Regionalen Allianz-Werkstatt 2012 „Leben“ sein wird, ist es auch thematischer Schwerpunkt der Regional-Konferenz.
Herr Kleebrink von der „Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA)“ ( http://www.alfa-ev.de/ ) berichtet von der Arbeit dieser Organisation.
ALfA setzt sich insbesondere für das Lebensrecht ungeborener Menschen ein und versucht, durch praktische Hilfe und Information ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen.
Dies kann eher nicht durch lautes oder provokatives Auftreten geschehen, sondern durch konkreten Einsatz für das Kind (und damit verbunden auch die Mutter und den Vater bzw. das gesamte Umfeld).
Das Kind steht immer im Mittelpunkt.
So übernimmt ALfA „Patenschaften“ für schwangere Frauen (nicht: werdende Mütter, denn Mutter ist eine Frau von Beginn der Schwangerschaft an), und gibt auch finanzielle Unterstützung.
Unter dem Motto „Das Unmögliche fordern, um es möglich zu machen“ startet ALfA eine Petition „Kindergeld“, die eine automatische staatliche Finanzierung schwangerer Frauen ab Feststellung der Schwangerschaft fordert.
Im Oktober (Luther-Monat und Rosenkranz-Monat – ALfA arbeitet überkonfessionell) finden zahlreiche Veranstaltungen statt (in unserer Region in Köln, Düsseldorf und Neuss), insbesondere Infostände.
Am Reformationstag findet in den Räumen des CVJM Düsseldorf, Graf-Adolf-Strasse 102 (nahe Hauptbahnhof) ein Festakt statt, bei dem die ALfa-Vorsitzende Dr. Claudia Kaminski, der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun sowie Rebecca Kiessling („Gewaltsam gezeugt und doch geliebt“ – http://www.rebeccakiessling.com/index.html) sprechen werden sowie der belgische Liedermacher Jo Landers musizieren wird. Der Präses der Evangelischen Allianz Niederrhein-Ruhr-Südems, Michael Voss, wird ein Grusswort sprechen.
Die Tätigkeit von ALfA geht auf die 70er Jahre und die damalige Debatte um den §218 zurück, die schließlich zu einer Änderung der Abtreibungs-Bestimmungen in Deutschland führten.
Aus christlicher Verantwortung begannen sich Menschen, für das Lebensrecht von der Zeugung an auszusprechen und zu engagieren. Dies soll einen Gegenpart darstellen zu der heutigen Gleichgültigkeit bezüglich dieses Themas, die zum Teil dazu führt, daß von Manchen ein „Recht“ auf Abtreibung proklamiert wird. Der Druck der Gesellschaft („Du hast doch ein Recht auf Dein eigenes Leben, da stört doch ein Kind jetzt nur“) ist ein weiteres Problem, das ALfA anzugehen versucht.
Das Wirken von ALfA besteht in Überzeugungsarbeit. Etwa auch gegen die überholte und widerlegte Heckel’sche These, daß ein Kind im Mutterleib alle evolutionären Stadien des Lebens durchlaufe und daher auf der Stufe von Quallen u.A. stehe.
Lebensschutz sollte mehr Aktion als Re-Aktion sein.
Bedauerlicherweise wird der Arbeit von ALfA oft Widerstand entgegengebracht, etwa bei Verteilen von Embryo-Modellen, an denen gezeigt werden soll, daß vorgeburtliches Leben vollwertiges Leben ist.
Ein weiteres eingesetztes Medium ist dien „Entwicklungsphasen-Kalender“, durch den verdeutlicht wird, daß von der Zeugung an vollwertiges Menschsein gegeben ist.
Eine Public-Viewing-Veranstaltung im Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde von radikalen Abtreibungsbefürwortern massiv gestört.
Junge Menschen sind für Pro-Life-Argumente oft offener als Erwachsene.

8. Gebetsgemeinschaft und Segen

9. Teilnehmerliste

Teilnehmer Gemeinde Ort
1 Voss, Michael EKiR Wuppertal
2 Heyderhoff, Peter, Dr. CLW Bonn
3 Nendelstätt, Volker EFG Recklinghausen
4 Theymann, Walter EKiR Hilden
5 Hensel, Manfred EK Neuss
6 Sandrock, Gerhard EK Velbert
7 Greim, Heinz EK Walsum Duisburg
8 Voss, Thomas D-Brasil.Gmde Düsseldorf
9 Metzger, Hildegard EK Unterbilk Düsseldorf
10 Verheiden, Renate EK Unterbilk Düsseldorf
11 Kleibrink, Volker Lebensrecht f.Alle Düsseldorf
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