Kongress in Kapstadt weckt Begeisterung für Weltevangelisation

Kongress in Kapstadt weckt Begeisterung für Weltevangelisation

Erstellt am 4. November 2010 von heyderhoff

Vom 16.-25. Oktober versammelten sich in Kapstadt (Südafrika) 4‘000 Teilnehmer aus 200 Ländern zum dritten Internationalen Kongress für Weltevangelisation. Laut Lindsay Brown, dem neuen internationalen Direktor, sollte der Kongress ein „neuer Aufruf an die Gemeinde Jesu sein, in aller Welt als Zeugen für ihn und seine Lehre einzustehen – und zwar nicht nur im geographischen, sondern auch im ideologischen Sinne. Jesu Herrschaft gilt auch für Wirtschaft, Bildung, Regierungen, Wissenschaft und Forschung.“ Menschen aus den gleichen Arbeitsbereichen (wie z.B. Politiker oder Evangelisten) trafen sich in Kleingruppen.

Auf dem letzten Lausanne-Kongress in Manila 1989 entstanden 330 neue internationale Partnerschaften. „Wir hoffen, dass sich auf diesem Kongress noch deutlich mehr Partnerschaften bilden werden“, erklärt Lindsay Brown. „Die Aufgabe ist so groß, dass wir zusammenarbeiten müssen.“ Auf dem Kongress wurden sechs wesentliche Themen bearbeitet, jeden Tag eins:
a) Wahrheit – Die Wahrheit der christlichen Botschaft und die Einzigartigkeit Christi. Wie kann die Gemeinde die Gute Nachricht in einer pluralistischen und relativistischen Welt verkünden und verteidigen?
b) Versöhnung – Wie kann Gemeinde einer zerstrittenen Welt den Frieden Christi bringen?
c) Weltreligionen – Die Herausforderung, Menschen mit anderem Glauben die Gute Nachricht zu verkünden.
d) Prioritäten – Die evangelistischen Prioritäten der Gemeinden unserer Generation.
e) Rechtschaffenheit – Ein neuer Appell an die Gemeinde, integer und authentisch zu sein.
f) Partnerschaft – Wie kann effiziente Zusammenarbeit von Gemeinden aussehen, speziell zwischen der nördlichen und der südlichen Hemisphäre?

Um weiteren Austausch und Zusammenarbeit zu diesen wichtigen Themen zu ermöglichen, haben die Organisatoren eine umfangreiche Webseite angelegt, auf der man Material, Beiträge, Videos und soziale Netzwerke findet. „Wir sind überzeugt, dass solche umfassenden Themen auch eine umfassende Verständigung brauchen“, erklärt Brown. „Deshalb sollten wir uns untereinander austauschen, Strategien entwickeln, zusammenarbeiten und vor allem gemeinsam beten.“ Joel News International hebt drei Beiträge der Webseite hervor:

Die Kapstadt-Erklärung: Ein Glaubensbekenntnis und ein Aufruf zum Handeln. Hier finden Sie den Textentwurf des offiziellen Dokuments:
http://conversation.lausanne.org/en/conversations/detail/11544/0/1
Der nigerianische Theologe Femi Adeleye ruft die Gemeinde zu Buße und Umkehr auf und erklärt das sogenannte „Wohlstandsevangelium“ zum falschen Evangelium.
http://conversation.lausanne.org/en/conversations/detail/11559
Jason Mandryk, der Autor des Handbuchs „Gebet für die Welt“ spricht über Einheit, Vielfalt und Mobilisierung der Gemeinde:
http://www.youtube.com/user/lausannemovement#p/u/64/U84eXa6xBA8

Quelle: Lindsay Brown, Lausanne Bewegung

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